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Mittel

Authentifizierung & Zugriffskontrolle

Faktoren, Rollen/Rechte, SSO-Verfahren.

Warum Priorität „Mittel"? Gelegentlich Teil der Prüfung (40–59%). Verstehen, aber nicht überinvestieren.

Lernziele

  • Authentifizierungsfaktoren benennen und MFA sauber definieren
  • Zugriffskontrollmodelle (DAC, MAC, RBAC, ABAC) unterscheiden
  • OAuth 2.0, OIDC, SAML, Kerberos und RADIUS einordnen

Faktoren & MFA

  • Wissen (Passwort, PIN)
  • Besitz (Token, Smartcard, Phone)
  • Inhärenz / Biometrie (Fingerabdruck, Gesicht)
  • Ort (Geo / IP)
  • Verhalten (Tippmuster)

MFA = mindestens zwei unterschiedliche Faktoren. Zwei Passwörter sind keine MFA.

Zugriffskontrollmodelle

  • DAC (Discretionary): Besitzer vergibt Rechte (klassisches Dateisystem).
  • MAC (Mandatory): System/Labels entscheiden, nicht der Besitzer (militärisch).
  • RBAC (Role-Based): Rechte → Rollen → Nutzer.
  • ABAC (Attribute-Based): Regeln über Attribute (Abteilung, Uhrzeit, Gerät).

Protokolle

  • OAuth 2.0: Autorisierung via Access Token (Bearer).
  • OIDC (OpenID Connect): Authentifizierungsschicht über OAuth 2.0, liefert ein ID-Token (JWT).
  • SAML: XML-basiert, klassisch Enterprise-SSO.
  • Kerberos: Ticket-basiert, Active Directory.
  • RADIUS: AAA für Netzzugang (WLAN, VPN).

Stolperfallen

  • RBAC ≠ ABAC: Rolle vs. Attribute.
  • Authentifizierung = «wer?", Autorisierung = «was darf wer?».
  • MFA braucht zwei unterschiedliche Faktoren.

Übungen

Eine AntwortWas ist OIDC?

Eine AntwortWelches Modell arbeitet mit Rollen?

Zum Weiterlernen

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