Hoch
Vorgehensmodelle
Klassisch vs. agil – Vor-/Nachteile, wann passt was?
Warum Priorität „Hoch"? Häufig Teil der Prüfung (60–79%) oder bringt viele Punkte.
Lernziele
- Klassische und agile Vorgehensmodelle unterscheiden
- Wasserfall, V-Modell, Spiralmodell, Scrum, Kanban typisch beschreiben
- Je nach Situation das passende Modell vorschlagen
Klassische Modelle
Wasserfall
- Phasen sequenziell: Analyse → Design → Implementierung → Test → Abnahme.
- + Einfach, klare Meilensteine. − Kein Rückkanal, spät erkennbare Fehler.
V-Modell
- Erweitertes Wasserfall: jeder Entwicklungsphase ist eine Teststufe zugeordnet (V-Form).
- + Testen ab Beginn geplant. − Immer noch starr, dokumentationslastig (besonders V-Modell XT).
Spiralmodell
- Iterative Schleifen mit Risikoanalyse pro Zyklus.
- + Risikoorientiert. − Overhead, setzt erfahrene Teams voraus.
Agile Modelle
Scrum
- Iterativ-inkrementell, Sprints (2–4 Wochen), Rollen + Events + Artefakte.
- + Schnelles Feedback, Anpassbarkeit. − Disziplin erforderlich, Anforderungen müssen fließen.
Kanban
- Kontinuierlicher Fluss, WIP-Limits, Pull-Prinzip.
- + Flexibel, gut für Betrieb/Support. − Ohne Disziplin sammeln sich zu viele Tasks.
Hybride Ansätze
»Wasserfall außen, Scrum innen« – große Rahmenplanung, intern agile Sprints. Typisch für regulierte Umgebungen.
Übungen
Eine AntwortWelches Modell ist sequenziell, ohne Rückkopplung zwischen Phasen?
MehrfachauswahlWelche Aussagen zum V-Modell stimmen?