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Mittel

Nutzwertanalyse

Entscheidungen zwischen Alternativen mit gewichteten Kriterien strukturieren.

Warum Priorität „Mittel"? Gelegentlich Teil der Prüfung (40–59%). Verstehen, aber nicht überinvestieren.

Lernziele

  • Den Ablauf einer Nutzwertanalyse durchführen
  • Kriterien definieren, gewichten und Alternativen bewerten
  • Das Ergebnis als Entscheidungsgrundlage verteidigen

Ablauf in 5 Schritten

  1. Alternativen festlegen: Welche Optionen werden verglichen? (z. B. A, B, C)
  2. Kriterien definieren: Was ist wichtig? (Kosten, Qualität, Zeit, Sicherheit, …)
  3. Kriterien gewichten: Prozentsätze, Summe = 100 %.
  4. Alternativen bewerten: Punkte pro Kriterium (z. B. 1–10).
  5. Nutzwert berechnen: Nutzwert = Σ (Punkte × Gewicht). Die höchste Summe gewinnt.

Beispiel – Software-Auswahl

KriteriumGewichtA: 7B: 8C: 5
Kosten40 %7 → 2,85 → 2,09 → 3,6
Funktionalität30 %8 → 2,49 → 2,75 → 1,5
Support15 %6 → 0,99 → 1,354 → 0,6
Sicherheit15 %7 → 1,058 → 1,26 → 0,9
Nutzwert100 %7,157,256,60

Alternative B gewinnt.

Nutzwert(Alternative) = Σ  (Gewicht_i × Punkte_i)

mit   Σ Gewichte = 1 (bzw. 100 %)

Typische Fallstricke

  • Summe der Gewichte ≠ 100 % → Rechenfehler.
  • Zu wenige Kriterien → Ergebnis nicht aussagekräftig.
  • Gewichte absichtlich so wählen, dass das Wunschergebnis rauskommt (Bias).

Übungen

Eine AntwortWas ergibt die Summe aller Gewichte in einer Nutzwertanalyse?

Eine AntwortWie berechnet man den Nutzwert einer Alternative?

Eine AntwortWelche Aussage zur Nutzwertanalyse stimmt?

Zum Weiterlernen

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